¡Adios Costa Rica - Bienvenidos a Panama!
Wochen und Monate sind in Costa Rica vergangen wie Sekunden und Minuten.
Nach beinahe drei unvergesslichen Monaten im Land des "Pura Vida" und unzaehligen epischen Sessions, unmotivierten Dummheiten, einmaligen Events und Erlebnissen, habe ich schliesslich die letzte Station meiner Surfari, Panama, erreicht!
Viele meiner reisenden Weggefaehrten haben seither bereits den Weg nach Hause gefunden, oder sind in andere Laender aufgebrochen um ihren Durst nach dem Neuen, dem Abenteuer und den Wellen zu stillen. An alle, die Teil dieser ausserordentlichen lateinamerikanischen Episode in Costa Rica waren: "Thanks for sharing!"
Seit den unvergesslichen zwei Wochen mit "mi novia", die wir groesstenteils und ebenfalls im paradiesischen Santa Teresa verbracht und zelebriert haben, bin ich viel rumgekommen.
Aus Sylt: Veit a.k.a. Mr. Plank
Und ebenfalls aus Oz, Sidney: Steve (oben) und Kevin...
In Dominical gabs wieder konstante, uncroded waves, viel Bloedsinn und eine Menge junger Fruechtchen - Kokosnuesse Mann...
Bevor es schliesslich ein Ende mit Costa Rica und mir haben sollte, gab es nur noch eine Sache, die wir zwei auszuraeumen hatten.
Seit meiner Ankunft im spaeten Januar diesen Jahres hoerte ich einen Namen immer wieder: "Pavones". Aber wer war dieser "Pavones", oder wo war er, oder sie?! Ich machte mich auf die Suche - nicht wirklich, aber sagen wir der Geschichte zuliebe einfach mal ich suchte...
All diese Stimmen begleiteten mich seit Puerto Viejo durchs ganze Land: "Pavones...Pavones..."
In Dominical, Monate nach meiner Ankunft, fand ich es schliesslich heraus...ich hatte den Offshore belauscht und herausgehoert was dieses "Pavones" war, von dem alle sprachen...
...Cut...
...slowly makin´ our way to Pavones: noch drei h...
...1h und einen Fluss entfernt: die letzten Augenblicke...
...vorbei am alten Boot und "listo": Welcome to Pavones!...
Im auessersten Sueden Costa Ricas, im Zipfel der Peninsula d'Osa,wuerden wir (Paul, Kev, Stevo und mio - Veit hatte sch vorher verabschiedet) ihn finden! Dort angekommen sprach der ganze Ort noch immer vom magischen "Big Monday", der nur eine Woche zuvor die Region verzaubert hatte...
Uns sollte selbst nach dem Beweis unserer Loyalitaet, den wir mit 10 Tagen Warten, Geduld und Beharrlichkeit erbrachten, ein solcher magischer Tag, an dem diese Linke insgesamt fuer 800m (!) makellos, all the way vom aeussersten "point", ueber die kleine Flussmuendung und rum um die Ecke ("Esquina del mar"-section), bis hinein in die anschliessende kleine Bucht, die vom Ausgangspunkt schon lange nicht mehr zu sehen ist, laeuft, verwehrt bleiben!
...eine von vielen "spannenden" Busfahrten: diesmal zur Grenze...
... Von "la frontera" geht die Reise weiter im Pimpmobil: oeffentlicher Bus in Panama; davon hat Janosch nix erzaehlt...
Hier frohlockten wir ca. zwei Wochen im nicht wirklich kuehlen Nass und erfreuten uns beinahe taeglich an der ehrlich guten Welle "La Punta". Unlike "Pavones" strotzt dieser Spot nur so vor Konstanz und scheint jeden nur erdenklichen Swell wie ein Magnet anzuziehen - kein Wunder, bedenkt man, dass "La Punta" quasi mitten im Ozean ueber einem ueberaus offen daliegendem Riff bricht. Einziger Nachteil: der Weg ins Line-Up dauert mit ueber das halbe Riff stolpern und den anschliessenden ca. 600 Paddelschlaegen mehr oder minder 25 min.
...aber hallo?! Lohnt sich dieser Weg, or what?!...
Aber wenn wir hier etwas zu Genuege haben, dann ist es einmal mehr die Zeit...diese scheint allerdings, je naeher das Ende meines Trips rueckt, und das tut es unaufhoerlich, immer schneller zu vergehen...
Nun, nach vielem Rumreisen und der Suche nach noch mehr Wellen, die in den vergangenen Wochen mehr oder weniger erfolgreich war, sitze ich in Panama City und werde mir einmal mehr darueber bewusst, das alles ein Ende hat und nur die gute, alte Wurst zwei davon ihr Eigen nennen kann...
Schon jetzt weiss ich, dass ich das vermissen werde...
...und das......und das...
...und das...
...und...und...und...
Aber was solls?! Ich schaetze von nun an heisst es fuer mich:
"Nimm mit an warme Wasser Wellen und wat nich alles, watte noch kris Jung. Du bis nimmich schneller wieder zuhoose als dat es dir lieb is...und denne mein Freund, denn traegse wieder nen Janzkoerper-Gummianzuch, wenn ueberhoopt! Da holt dich de Realitaet sowat von ruckizucki wieder ein, det globse janet."
Wohl wahr, wohl wahr...
Da erinnert man sich ganz ploetzlich wieder daran, dass Surfen in Boardies, bei 28 Grad warmem Wasser besonders schoen ist=)
...also "balls to wall" solange es noch geht Mann...
Aloha amigos y surfistas!
